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Achillessehne

Manchmal ganz schön gereizt

Die Achillessehne, die Endsehne des Wadenmuskels, ist die dickste und kräftigste Sehne im menschlichen Körper. Sie sorgt dafür, dass der Fuß gebogen wird, sobald er sich abdrückt. Ein ganz schöner Kraftakt.
Oft beginnen Achillessehnen-Probleme mit einem stechenden Schmerz bei Belastungen, der oft ganz plötzlich auftritt. Typisch sind auch Schmerzen morgens nach dem Aufstehen. Diese können von einer Reizung der Sehne herrühren, die durch eine unnatürliche Belastung ausgelöst wurde. Sollten sich die Beschwerden während eines Laufes verbessern, machen Sie sich keine großen Gedanken. Verschlimmern sie sich allerdings, müssen Sie erst einmal die Ursache für Ihre Beschwerden herausfinden. Laufen Sie vor allem niemals gegen Schmerzen an. Das bringt gar nichts, nur noch größere Schmerzen.


Tritt keine Besserung ein, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Sie tun Ihrer sensiblen Achillessehne etwas Gutes, wenn Sie diese Ratschläge befolgen:


 



  • Vermeiden Sie Reibung. Die Achillessehne kann durch Druck und Reibung leicht beschädigt werden. Ihre Laufschuhe sollten deshalb im Fersenbereich nicht drücken. Auch beim Abrollen darf der obere Abschluss des Schuhschaftes nicht auf die Sehne drücken.

  • Weiche Böden links liegen lassen. Die Achillessehne mag viel lieber einen klaren Druckpunkt. Deshalb besser feste Laufschuhe statt weiche tragen und um Sandböden einen riesigen Bogen machen.

  • Plötzliche Druckanstiege vermeiden. Bergläufe reizen die Achillessehne und sind ungünstig für eine Ausheilung.

  • Achten Sie auf Ihre Alltagsschuhe. Hier gilt dasselbe wie für Ihre Laufschuhe. Möchten Sie keine Laufschuhe im Alltag tragen? Dann kaufen Sie sich gute Walkingschuhe.

  • Wir raten von Schuherhöhungen zur Entlastung der Sehne ab. Und noch etwas Wichtiges: Die Achillessehne regeneriert sich auch wieder, selbst Auffaserungen der Sehne glätten sich bei der richtigen Belastung nach einiger Zeit. Manchmal hilft dabei auch eine Stäbchenmassage.




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