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Fußformen

Die unterschiedlichsten anatomischen Voraussetzungen aller Menschen erfordern individuelle Lösungsansätze. Grundsätzlich sollte man bei Problemen bei Bewegung (oder danach) Lösungen suchen und hartnäckig bleiben. Ist die erste Lösung nicht erfolgreich, dann muss eben eine andere probiert werden. Am Besten ist es natürlich, wenn man vorbeugend aktiv wird. In diesem Licht sind 100 € für einen Schuh schon fast billig im Vergleich zu den Verletzungen durch ungeeignete Laufschuhe.

Für jede Fußform gibt es ein bestimmtes Beschwerdeprofil. Gerade deshalb ist es wichtig, die Anforderungen des Sportlers individuell zu ermitteln, um den optimalen Schuh auswählen zu können. Nachfolgend werden anatomische Merkmale und die Stabilität beeinflussende Faktoren aufgeführt.

Knickfuss

Meist wird diese Fußfehlstellung schon im Kindesalter durch Schwäche der umgebenden Bänder und Muskeln oder durch Überlastung erworben. Der Rückfuß ist einwärts geneigt (kann zu Üerpronation führen), das Fersenbein abgesenkt. Erkennbar ist der Knickfuß durch eine verstärkte X-Stellung der Ferse sowie eine Abflachung des inneren Fußgewölbes.

Senkfuss / Plattfuss

Kennzeichnend für den Senkfuß (auch Plattfuß genannt) ist das abgesenkte Gewölbe des Fußes, der Fuß ist platt gedrückt. Ursache ist meist ein lange überlasteter Knick-Senkfuß. Schmerzen können an den Stellen, an denen die Fußknochen den Boden berühren, entstehen, in extremen Fällen auch in Wade, Oberschenkel, Hüfte und Kreuz

Hohlfuss

Bei dieser Fußfehlstellung ist das innere Längsgewölbe extrem erhöht, was zur Verlagerung des Auftritts führt und damit verbunden zu einer übermäßigen Belastung des Fußballens. Häufig ist hiermit noch ein Spreizfuß (abgesenktes Quergewölbe) verbunden. Die Beschwerden treten meist schleichend auf. Um LäuferInnen mit einem Hohlfuß zu korrigieren, sind starke und seitliche Führungen nötig. Auch der Umstand, dass Hohlfüße häufig eingeschränkte Dämpfungsfähigkeiten haben, bedingt auf jeden Fall einen funktionell gedämpften und flexiblen Schuh.