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Entspannung

Körperliche Beanspruchung fordert Ihren Ausgleich


Unser Körper braucht neben dem Sport auch ausreichend Entspannung – als Ausgleich für die Anforderungen und die Leistungen, die wir unserem Körper oft beim Sport abverlangen.


Durch verschiedene Entspannungstechniken und eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung können Körper und Seele neben unserer sportlichen Betätigung zu innerer Ruhe und Gelassenheit finden. Hören Sie auf Ihren Körper, und geben Sie ihm, was ihm und Ihrer Seele guttut. Entspannen Sie sich!


Was bedeutet eigentlich „Entspannung“?


Die Entspannung ist eine Methode zur Verminderung der körperlichen und seelischen Anspannung und zum Abbau von Stress.


Warum sind Ruhe und Entspannung wichtig?


Entscheidend ist der Wechsel zwischen Spannung und Entspannung, Aktivität und Ruhe. Stress entsteht oft dort, wo einem die Situation zu entgleiten droht. Das Gefühl, nicht mehr Herr der eigenen Lage zu sein, das eigene Leben nicht mehr zu steuern, das kann auf Dauer krank machen. Auch zu hohe Anforderungen an den eigenen Körper und seine Leistungsfähigkeit können dazu führen, dass unser Training plötzlich keinen Spaß mehr macht, wir sogar müde und erschöpft sind. Denn ohne Entspannung hat unser Körper keine Zeit, sich zu regenerieren und neue Energie und Kraft für Bevorstehendes zu schöpfen. Dann ist es an der Zeit, innezuhalten und zur Ruhe zu kommen.


Welche Entspannungsmethoden gibt es?


Hier eine Auswahl:


  • Entspannungsbäder

  • Saunen

  • Entspannungsmassagen

  • Meditation

  • autogenes Training

  • progressive Muskelentspannung

  • Yoga

  • Tai Chi oder Qi Gong


Tipp: Bringen Sie Abwechslung in Ihr Lauftraining, indem Sie einmal die Woche ohne Herzfrequenzuhr circa 30 Minuten so langsam wie möglich laufen und dabei einfach nur Ihre Umwelt wahrnehmen. Wir vergessen oft, wie entspannt ein Lauf ohne Ziel und ohne Leistungsanspruch sein kann.


Welche Auswirkungen haben Entspannungsübungen auf den Körper?


Sportliche Höchstleistungen kann unser Körper auf Dauer nur vollbringen, wenn es dazwischen auch Ruhephasen gibt, in denen sich der Körper wieder erholen kann. Ein Übertraining führt zum Beispiel dazu, dass unser Immunsystem geschwächt wird. Umgekehrt stärkt ein regelmäßiger Wechsel zwischen Anspannungs- und Entspannungsphasen unser Immunsystem. In der Entspannung reduzieren sich etwa der Muskeltonus, die Herz- und Atemfrequenz sowie der Blutdruck. Hände und Füße werden besser durchblutet und erwärmen sich. Regelmäßige Entspannungsübungen können Schmerzen reduzieren und sogar überwinden.



  • Entspannung der Muskulatur

  • Beruhigung des Nervensystems

  • Abschalten von Alltagsstress

  • Vertiefung der Atmung

  • Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz

  • Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, des Körpergefühls und der Konzentrationsfähigkeit


Welche Auswirkungen haben Entspannungsübungen auf Psyche und Leistung?


Sind wir entspannt, dann fühlen wir uns psychisch und physisch gelassen und ausgeglichen. Unsere alltäglichen Konflikte und Probleme können uns dann nicht so schnell aus dem inneren Gleichgewicht bringen. Lärm stört uns nicht so schnell, wir sind kreativer und neugieriger, offener für Neues.


 


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