LUNGE stellt vor: BROOKS Ghost Max 2
Nun hat auch der GHOST MAX 2 das stickstoff-injizierte »DNA LOFT v3«-Schaummaterial bekommen, das wir schon vom GLYCERIN kennen und das auch bereits im GHOST 16 zum Einsatz gekommen ist.
Die grundsätzliche Konstruktion bleibt zum Vorgänger jedoch unverändert. Dazu gehört die etwas geringere Sprengung mit 6 mm, eine eher breitere Passform und die breitere Sohlenkonstruktion, die mehr Grundstabilität bietet als ein GHOST 16. Auch die Rocker-Konstruktion bleibt erhalten. Damit diese Abrollfunktion überhaupt funktionieren kann, muss die Zwischensohle steifer sein. Bei einer flexibleren Sohle, wie beim GHOST 16, würde dieser Effekt verpuffen. Nimm gern mal beide Modelle in die Hand und vergleiche sie. Was indessen wirklich besser ist, ist sicher immer auch Geschmacksache, aber auch abhängig vom Laufstil.
Grundsätzlich funktioniert der Rocker am besten, wenn man klassisch über die Ferse aufsetzt, weil dann der Rolleffekt von der Ferse zum Vorfuß in der vollen Länge genutzt wird. Meine Erfahrung ist, dass Mittel- und Vorfußläufer lieber eine flexiblere Sohle mögen.
Eine steifere Sohlenkonstruktion mit Rocker kann sehr hilfreich sein, wenn jemand Probleme mit den Grundgelenken der Zehen hat.
Zum Beispiel eine Arthrose im Zehengrundgelenk (Hallux rigidus), weil dann die Zehengrundgelenke weniger flexen können, um den Fuß abrollen zu lassen und das Abrollen verstärkt durch die Sohlenkonstruktion übernommen wird.
Es wird ihn weiterhin in der Breite »2E« für Herren geben.
Preis: 160 Euro
Vorgestellt von Stephan:

Stephan ist seit fast 30 Jahren Fachberater bei LUNGE DER LAUFLADEN und seit 2015 Filialleiter in Hamburg Barmbek/Fuhlsbüttler Straße. „Pro Woche laufe ich etwa 40 Kilometer - zur Vorbereitung auf einen Marathon auch mal bis zu 120 Kilometer. Marathons habe ich so einige absolviert.“